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In diesen Gebieten wirtschaften die Bauern unter er­schwerten Produktions-

bedingungen, die in Öster­reich vor allem durch steile Flächen, Höhenlage

und damit ver­bun­den einem ungünstigem Klima und meist abgeschiedener Lage zum Ausdruck kommen.

Die Betriebe in diesen Regionen sind mit denen in soge­nannten Gunstlagen nicht wettbewerbsfähig und erhalten daher zum Ausgleich der schlechteren natürlichen Stand­ortbedingungen eine Ausgleichs­zulage. Damit soll die Fortführung der Landwirtschaft bzw. die Erhaltung der Kulturlandschaft und damit die Besiedlung und Infrastruktur auch in diesen Regionen für zukünftige Gene­rationen  gesichert werden.master Synthetik 5012123162645 Court Leder 1 Dunkelblaue und 318 Uk Herrenschuhe 9 Lacoste

Die meist kurz nur als „Benachteiligte Gebiete“ bezeichneten Regionen umfassen je nach Art ihrer Erschwernis im Hinblick auf die landwirtschaftliche Nutzung die Schuhe Aj227 Milano Eu Francesco Braun Stiefeletten Leder g Damen 41 gq4BxOB„Berggebiete“, die „Sonstigen Benachteiligten Gebiete“ („Zwischengebiete“) und die Gebiete mit spezifischen Nachteilen („Kleine Gebiete“). Das Benachteiligte Gebiet umfasst rund 80 % der Landes­fläche Österreichs, wobei allein 70 % der österreichischen Katasterfläche auf das Berggebiet entfallen. Bezogen auf die gesamte landwirtschaftlich genutzte Fläche in Österreich liegen etwas mehr als 50 % im Berggebiet und jeweils rund 7 % in den beiden anderen Gebiets­kategorien.

Während in der Europäischen Union 36 % der landwirtschaftlich genutzten Fläche auf die Sonstigen benachteiligten Gebiete, 16 % auf die Berggebiete und 3 % auf die Kleinen Ge­biete entfallen, liegt nicht unerwartet der Schwerpunkt in der Alpenrepublik Österreich im Berggebiet.

Berggebiete

Die Landwirtschaft im Berggebiet hat in Österreich eine große regionale, soziale und volks­wirtschaftliche Bedeutung, da der überwiegende Teil der land- und forstwirtschaftlichen Be­triebe dort wirtschaftet und damit zur Erhaltung und Pflege dieses Lebensraumes einen ent­scheidenden Beitrag leistet. Die Arbeit dieser Betriebe ist auch die Basis für den Fremden­verkehrs- und Freizeitsektor, der einen nicht unwesentlichen Anteil des österreichischen Bruttoinlandsproduktes ausmacht.

Die Milchvieh- und Rinderhaltung stellen die für die Betriebe des Berggebietes mit Abstand wichtigsten Produktionsbereiche dar, wobei die Betriebe mit höchster Erschwernis oft fast ausschließlich von diesen Bereichen – neben der Forstwirtschaft – abhängig sind. Die zu­nehmende Ausrichtung auf die Grünlandnutzung hat dazu geführt, dass der Ackerbau seine frühere Bedeutung nicht zuletzt auch im Dienste eines möglichst hohen Selbstversorgungs­grades der bäuerlichen Familie immer mehr verloren hat.

Die Almen (Weideflächen, Wälder, unproduktive Flächen) bedecken rund 20 % der österreichischen Gesamt­katasterfläche und verdeutlichen damit ihre große raumwirtschaftliche, ökonomische und ökologische Bedeutung für Österreich. Die Beweidung der Almen erweitert die Futtergrund­lage des Heimbetriebes, Heimflächen können dadurch in einem größeren Ausmaß zur Winterfutter­gewinnung genutzt werden, wodurch die Haltung eines höheren Viehbestandes und damit eine bessere ökonomische Grundlage des Betriebes ermöglicht wird.

Leider ist nicht zu übersehen, dass die Milchwirtschaft sich zunehmend in günstigere Regio­nen des Berggebietes verlagert, eine Tendenz, die seit dem Auslaufen der Milchkontingen­tierung möglicherweise an Schubkraft gewinnt. Es bleibt zu hoffen, dass es gelingt, durch entsprechende Initiativen im Bereich der Vermarktung von Milchprodukten, durch vermehrte Schaffung sonstiger Einkommensmöglichkeiten und entsprechender Förderungen den schwer arbeitenden Bergbauernbetrieben nachhaltig zufriedenstellende Einkommensmög­lichkeiten zu ermöglichen. Aufgrund der großen Bedeutung der Berggebiete in diesem Land ist nämlich die Aufrechterhaltung der Bewirtschaftung in diesen Gebieten eine Schlüsselauf­gabe für die Erhaltung der österreichischen Kulturlandschaft.

Sonstige benachteiligte Gebiete und Kleine Gebiete

Während die Gemeinden des Sonstigen benachteiligten Gebietes weitgehend keine größe­ren zusammenhängende Regionen bilden und häufig durch Übergangslagen geprägt sind, wird das Kleine Gebiet am stärksten durch die Hügellagen der Südoststeiermark gekennzeichnet, wo die auffallend kleinbetriebliche Struktur sich in einer ausgeglichenen Aufteilung auf die ver­schiedenen Produktionszweige widerspiegelt.

Generell lässt sich feststellen, dass aufgrund der klimatischen Voraussetzungen im Westen die Grünlandwirtschaft (Milchvieh- und Rinderhaltung) und gegen Osten hin aufgrund der geringeren Niederschlagsmengen, insbesondere im Burgenland, der Ackerbau eine dominie­rende Rolle einnimmt.

Rechtlicher Rahmen

Den rechtlichen Rahmen für die Festlegung dieser benachteiligten Gebiete und die Gewäh­rung einer Ausgleichszahlung (AZ) für natürliche Benachteiligungen setzt die Verordnung (EG) Nr. 1305/2013 für die Förderung der Entwicklung des ländlichen Raumes. Darin ist unter anderem auch festgehalten, dass  die seit längerem diskutierte Revision der Sonstigen benachteiligten Gebiete, welche zu einer EU-weit einheitlicheren Abgrenzung auf Basis natürlicher Benachteiligungskriterien führen soll, bis spätestens 2019 umzusetzen ist.

Veröffentlicht am 06.02.2017,
Agrarumwelt (ÖPUL), Bergbauern und Benachteiligte Gebiete, Biologische Landwirtschaft (Abteilung II/3)
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